In einem offenen Brief nimmt der gesamte Waffenbrunner Gemeinderat Stellung zu Vorwürfen bei der jüngsten Bürgerversammlung. Das Schreiben, das die Unterschrift aller 14 Gemeidneratsmitglieder trägt, will verschiedene Punkte richtigstellen und manch falschem Eindruck von der Arbeit des Gemeinderats entgegentreten. Bürgermeister Roland Saurer hat den Text vorab in Antragsform erhalten und bei der Gemeidneratssitzung am Mittwoch dieser Woche (wir berichteten in der Donnerstagausgabe) kurz dazu Stellung bezogen.

"Der Gemeinderat akzeptiert nicht, in ein falsches und negatives Licht gesetzt zu werden. Fakt ist und durch Unterlagen beweisbar: Die Bürgerversammlung 2018 kam nur auf mehrfache Anfrage des Gemeinderats und dem Druck der Rechtsaufsicht zustande. Im Jahr 2017 gab es überhaupt keine Bürgerversammlung, obwohl diese nach Paragraf 10 der Geschäftsordnung mindestens einmal jährlich vorgeschrieben ist. Die "geringe" Teilnahme der Gemeinderäte ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Termin kurzfristig eine Woche vorher bekanntgegeben wurde. Die Gemeinderäte sind alle beruflich engagiert und haben teilweise auch noch andere Termine wahrzunehmen ... Die Nicht-Teilnahme von Gemeinderäten mit dem fehlenden Anspruch auf Sitzungsgeld zuverknüpfen, ist sehr enttäuschend und lässt darauf rückschließen, wie Einzelne über die Tätigkeit der Gemeinderäte denken.

Den vollständigen offenen Brief lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 20. Oktober 2018.