Ein Autofahrer aus Duisburg zeigte am Freitag gegen 8.45 Uhr bei Einsatzzentrale des Polizeipräsidums Niederbayern an, dass er soeben von einem französischen Auto mit einer Geschwindigkeit von über 170 km/h rechts überholt wurde. Nur durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung konnte er beim Wiedereinscheren des Wagens auf seine Fahrspur einen Unfall verhindern. Im Verlauf konnte der Mitteiler noch beobachten, dass der französische Fahrer mehrmals rechts und auf den Standspur überholte. Durch eine sofort eingeleitete Funkfahndung konnte der französische Wagen von einer Streife der Verkehrspolizei Regensburg gestellt werden. Aufgrund der schweren Straßenverkehrsstraftaten wurde die Staatsanwaltschaft Deggendorf verständigt. Diese ordnete bei dem 36-jährigen Autofahrer eine sofortige Sicherstellung seines Führerscheines und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro an. Der 36-Jährige darf ab sofort kein Kraftfahrzeug mehr in Deutschland führen.