Vorfall in Zwiesel Ursache für Explosion in Badezimmer wird unklar bleiben

Am 12. April kam es in einem Wohnhaus in Zwiesel zu einer Explosion. Warum, ist noch unklar - und wird es wohl auch bleiben. Die zuständige Staatsanwaltschaft will keine weiteren Details zu dem Fall öffentlich machen. (Symbolbild) Foto: Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

Warum kam es am 12. April in einer Wohnung in Zwiesel zu einer Explosion? Diese Frage muss wohl unbeantwortet bleiben. Die zuständige Staatsanwaltschaft Deggendorf will die Ursache nicht öffentlich bekannt geben. 

Wie berichtet hatte die 21-jährige Mieterin der Wohnung an dem fraglichen Tag zunächst das Badezimmer gereinigt. Als sie danach ein Bad nehmen wollte und dafür auch eine Kerze anzündete, kam es zu einer Explosion. Während das Bad und eine Wand durch die Druckwelle deutlich demoliert wurden, hatte die junge Frau Glück im Unglück und blieb weitgehend unverletzt. Weil die 21-Jährige das Zimmer zuvor mit Chlorreiniger geputzt hatte, ermittelte die Polizei zunächst in diese Richtung. Dieser Verdachte habe sich allerdings nicht bestätigt, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Deggendorf. Die Anwendung des Chlorreinigers und die Explosion stünden "nach menschlichem Ermessen" nicht in Zusammenhang. 

Was genau nun die Ursache war, will die Staatsanwaltschaft jedoch nicht bekannt geben. Die Behörde hat zwar einen Verdacht, nennt aber keine weiteren Details. Einen Bericht des "Bayerischen Rundfunks", wonach im Zusammenhang mit der Explosion gegen eine Person ermittelt werde, bestätigte der Sprecher auf Anfrage unserer Mediengruppe. Hier will die Staatsanwaltschaft aber ebenfalls keine weiteren Auskünfte erteilen. Auch zu der Frage, warum diese Informationen öffentlich nicht bekannt werden sollen, äußerte sich die Behörde nicht. So wird die Ursache der Explosion wohl weiterhin unklar bleiben. 

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