Vorfall in Pocking Angreifer muss ins Gefängnis

Ein Pockinger muss wegen mehrerer Delikte ins Gefängnis. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Mann aus Pocking muss für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis, weil er Polizisten angegriffen hatte. Zwei Jahre nach dem Vorfall erging nun durch das Amtsgericht Passau das Urteil gegen ihn.

Im Sommer 2019 kam es zu dem Angriff auf die Polizeibeamten. Passiert ist das Ganze im Bereich der Sparkasse und des Rathauses. Im Juli fuhren die Beamten an einer Gruppe Jugendlicher vorbei und bemerkten, dass jemand am Boden lag. Sie hielten sofort an und eilten zu dem jungen Mann. Er war offensichtlich bewusstlos, die Polizisten wollten Erste Hilfe leisten. Die Umstehenden hinderten sie jedoch daran.

Besonders hervorgetan hat sich dabei der nun verurteilte Pockinger. Er trat den Polizisten gleich mit erhobenen Fäusten gegenüber. Zwischenzeitlich traf aber bereits Unterstützung durch mehrere andere Streifen ein und auch der Rettungsdienst war vor Ort und kümmerte sich um die verletzte Person. Die Beamten hielten derweil den Pockinger und einen weiteren Randalierer fest, der flüchten wollte. Der Pockinger wollte den anderen Festgenommen befreien. Schließlich wurden beide Täter in eine Zelle der Polizeiinspektion Bad Griesbach eingesperrt. Während des Vorfalles beleidigte der nun Verurteilte die Beamten mehrfach.

Er wurde wegen mehrerer Vergehen angezeigt, unter anderem wegen Beleidigung, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und weiterer Delikte. Der Mann aus Pocking wurde schon mehrfach angezeigt und verbüßte bereits wiederholt Freiheitsstrafen. Nun muss er erneut ins Gefängnis, das Amtsgericht Passau verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt zwei Jahren und sechs Monaten. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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