Vorfall bei Osterhofen Erneut Mäusebussard mit Fleischköder vergiftet

Am Wochenende wurden vergiftete Mäusebussarde und Krähen im Landkreis Dingolfing-Landau gefunden. Ein weiterer Bussard starb durch Gift im Landkreis Deggendorf. (Symbolbild) Foto: Thomas Warnack/dpa

Am Samstag ist zwischen Osterhofen/Thundorf und Moos im Landkreis Deggendorf ein toter Mäusebussard in einer Wiese gefunden worden. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Greifvogel einen mit Gift präparierten Vogel fraß und daran starb. Vergiftete Bussarde und Krähen wurden am Wochenende auch im Nachbarlandkreis Dingolfing-Landau entdeckt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Plattlinger Polizei davon aus, dass der Fleischköder mit einem verbotenen Pflanzenschutzmittel, dass bei Vögeln als starkes Nervengift wirkt, präpariert wurde. Die Staatsanwaltschaft ordnete laut Polizei eine Obduktion und toxikologische Untersuchung der Tiere an.

Bei Mengkofen im benachbarten Landkreis Dingolfing-Landau kam es am Wochenende zu einem ähnlichen Vorfall. Ein Jäger entdeckte am Sonntag mehrere vergiftete Bussarde und Krähen auf einem Feldweg. Nach Angaben der Polizei wurden die Tiere ebenfalls mit einem Köder, den ein Unbekannter ausgelegt hatte, vergiftet. Die toten Vögel werden nun auch genauer untersucht.

Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Vor einem Monat hatte ein Spaziergänger bereits zwei tote Bussarde in Straubing/Ittling gefunden. Lesen Sie hierzu mit idowa.plus Fleischköder mit Carbofuran? Tote Bussarde bei Ittling vermutlich vergiftet

 

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