Vorfall bei Bodenkirchen Hase an Ostern totgefahren: Vorwurf der Wilderei

An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug "Polizei". Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Ein Autofahrer hat am Ostersonntag in Bodenkirchen (Landkreis Landshut) einen Hasen überfahren und muss sich nun wegen Wilderei verantworten.

Wie die Polizei in Vilsbiburg mitteilte, hatte der 62-Jährige das Tier in den frühen Morgenstunden erfasst und in seinen Kofferraum gelegt, um beweisen zu können, dass es sich um einen Wildunfall handelte. Erst Stunden später habe er dann die Polizeiinspektion Vilsbiburg aufgesucht, um den Schaden zu melden, wie die Polizei mitteilte. Und das beschert ihm nun Probleme: "Durch das Mitnehmen des toten Hasen muss sich der Fahrer nun wegen Jagdwilderei verantworten", teilte die Polizei mit. Denn nur der zuständige Jagdpächter dürfe ein getötetes Tier mitnehmen.

Weitere Artikel

 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading