Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) betreibt sieben stationären Pflegeeinrichtungen im Landkreis. Die Verantwortlichen begrüßen die von der Staatsregierung nun geplanten Lockerungen des Besuchsverbotes in Alten- und Pflegeeinrichtungen, um der zunehmenden sozialen Vereinsamung der Bewohner entgegenwirken zu können. Vor allem für Demenzkranke und Bewohner mit kognitiven Einschränkungen waren mit dem Besuchsverbot Risiken verbunden.

"Voraussetzung für jede Lockerung muss aber sein, dass Bewohner und Pflegekräfte regelmäßig getestet werden können und ausreichend Schutzausrüstung für die Pflegekräfte vorhanden ist", fordert BRK-Präsident und Kreisvorsitzender Theo Zellner. Er hat dies bereits vor sechs Wochen in einem Schreiben an Ministerpräsident Söder und Gesundheitsministerin Huml angemahnt. Das BRK fordert zudem, dass Besuchskonzepte in jeder Einrichtung individuell entwickelt werden müssten und den örtlichen Gegebenheiten anzupassen sind. "Auch eine Beschränkung auf bestimmte Bezugspersonen der Bewohner ist notwendig", so der BRK-Präsident. Das Rote Kreuz warnt vor einer generellen und unkontrollierbaren Lockerung des Besuchsverbotes und weist auf die enormen Infektionsrisiken in den Einrichtungen hin.

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