Von Zen bis Manga Teil 2: Japan-Fakten zur Gesellschaft und Technik

Gesellschaft

Otaku: Im Westen gern Synonym für einen Anime- und Mangafan, in Japan dagegen ein allgemeines Wort für Fan oder Liebhaber. Wird eher abschätzig verwendet, da der typische Otaku durch seine sehr spezifische Leidenschaft alles andere vergisst.

Salaryman: Zusammengesetzt aus „Salary“ (Gehalt) und „Man“ (Mann) beschreibt dieser Begriff den typischen japanischen Büroangestellten, der Zeit seines Lebens in einer renommierten Firma arbeitet und ein gutes Gehalt verdient. Das weibliche Pendant ist „Office Lady“ oder „Career Woman“.

Inemuri: Ein „kurzes Nickerchen“ können die meisten Japaner in der U-Bahn oder während einer Pause halten. Dieser Schlaf ist aber so leicht, dass es kein Problem ist, die Umgebung weiter wahrzunehmen und etwa an der richtigen U-Bahn-Station auszusteigen.

Karaoke: Zu einem Instrumentalstück den richtigen Text ins Mikrofon zu singen, ist ein Partyspaß, der in Japan entstand und dort auch immer noch sehr beliebt ist. Karaoke setzt sich dabei aus den Worten „Kara“ (leer) und „oke“ (Orchester) zusammen. Erfunden wurde Karaoke 1971 von Daisuke Inoue in der Stadt Kobe.

Technik

Nintendo: Das japanische Gaming- Urgestein, aktuell wieder erfolgreich mit der Switch-Konsole und natürlich mit Mario, Pokémon und Co. Witzig: Ursprünglich verkaufte Nintendo Spiel- karten, bevor die Firma ins Computer-Games-Geschäft einstieg.

Roboter: Nicht nur die Einkaufsmeilen von Tokyo und Osaka sehen futuristisch aus. Japan ist eine der Vorreiternationen im Bereich Roboter und Robotik. Der ernste Hintergrund: Die Maschinen sollen der überalternden Bevölkerung helfen.

Shinkansen: Japans Hochgeschwindigkeitszug, der bis zu 320 Kilometer pro Stunde schnell wird. Er gilt als außerordentlich sicheres Verkehrsmittel und verbindet die japanischen Großstädte untereinander. Seitdem der erste Shinkansen 1964 in Betrieb genommen wurde, gibt es noch keinen einzigen Unfall mit Todesfolge.

Erdbeben: Da Japan in einem Erdbebengebiet liegt, gehört die Technologie in diesem Bereich mit zu den besten weltweit. Frühwarnsysteme sind seit 50 Jahren installiert, Häuser sind erdbebensicher gebaut. Verwüstungen bei schweren Beben und Tsunamis gehören trotzdem zum Alltag.

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