Volleyball Vier Siege am Stück: Hält NawaRos Serie auch gegen Erfurt?

Kann NawaRo Straubing seine Heimstärke auch im Duell mit Schwarz-Weiß Erfurt unter Beweis stellen? Foto: fotostyle-schindler.de

NawaRo Straubing will auch im fünften Spiel des Jahres einen Sieg einfahren. Am Samstagabend ist der Tabellenvorletzte Erfurt zu Gast.

Vier Spiele, vier Siege – die Bilanz von NawaRo Straubing ist in der Rückrunde bislang astrein. Nun gastiert am Samstagabend der Tabellenvorletzte Schwarz-Weiß Erfurt in der turmair-Volleyballarena (19.30 Uhr, Livestream bei idowa.de). Als Tabellensiebter geht NawaRo als Favorit in die Partie, hat bereits dreimal so viele Punkte auf dem Konto als die Gäste. Zudem spielt der Heimvorteil für die Niederbayern – denn nur Schwerin und Potsdam haben bislang in eigener Halle mehr Punkte geholt als die Straubinger.

Die Favoritenrolle nimmt Trainer Benedikt Frank auch an. „Wir sind schon die Mannschaft, die das Spiel unbedingt gewinnen will und rein tabellarisch auch gewinnen sollte“, sagt er. „Zudem sind wir in der glücklichen Rolle, dass wir zu Hause spielen dürfen.“ Deshalb sei er auch „vorsichtig optimistisch“ vor dem Duell, Frank betont aber auch: „Erfurt hat gegen uns nichts zu verlieren.“ Zumal Erfurt sein letztes Auswärtsspiel in Münster mit 3:1 gewonnen hat.

Vor rund zwei Wochen haben sich die Thüringerinnen auch noch einmal verstärkt und Diagonalangreiferin Barbara Dapic verpflichtet. „Wir kennen sie noch nicht so gut, sie ist aber wohl auch noch nicht so gut mit dem Team eingespielt“, sagt Frank. Ansonsten verfüge Erfurt über ein ausgeglichen besetztes Team. Ein besonderes Auge dürfte NawaRo aber sicherlich auf Außenangreiferin Brisebois Danielle legen, die viertbeste Scorerin der Liga ist. Rein vom Potenzial her sieht Frank die Gäste auf Augenhöhe mit NawaRo. „Erfurt ist stärker als letzte Saison oder noch in der Hinrunde, das ist ein Gegner auf Augenhöhe“, sagt Straubings Trainer. Er hat aber auch eine Schwachstelle ausgemacht: „Sie sind verwundbar im ersten Ball. Wenn wir gute Aufschläge hinbekommen, wird es schwer für sie. Schaffen wir das nicht, dann kann es schwierig für uns werden.“

Die eigene Situation bezeichnet der Coach derzeit als „spannend“. Denn durch die bisherigen Erfolge in diesem Jahr konnte sein Team einiges an Selbstvertrauen tanken. „Wir sind selbstbewusst und die Siege waren für uns wahnsinnig hilfreich“, sagt er. Die Situation sei aber auch gefährlich und keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen.

Zumal Frank noch nicht weiß, ob er mit seiner besten Formation ins Spiel gehen kann: „Die Belastung ist schon sehr hoch, wir haben den letzten Spielen auch Tribut gezollt. Jetzt müssen wir schauen, was die Körper noch hergeben.“ Es gebe das eine oder andere kleine Wehwehchen. „Es sind keine Verletzungen, aber bei ein, zwei Spielerinnen kann es so schlimm sein, dass sie nicht auflaufen können“, sagt er. Um welche Spielerinnen es sich handelt, will er aus taktischen Gründen im Vorfeld nicht verraten. Trotz der Fragezeichen ist Frank optimistisch: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, weil wir mental als Team sehr stark sind, das hat man zuletzt auch in Suhl gesehen.“

 

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