Volleyball NawaRo Straubing rechnet sich auch beim Meister etwas aus

Julia Schaefer (beim Angriff) trifft am Mittwoch auf ihren Stammverein Allianz MTV Stuttgart. Foto: fotostyle-schindler.de

NawaRo Straubing ist am Mittwochabend zu Gast in Stuttgart. Kann das Team der Stunde auch den amtierenden Meister ärgern?

Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck kann NawaRo Straubing am Mittwoch die Reise nach Stuttgart antreten. Am Abend (19 Uhr, Livestream bei idowa.de) gastiert das im Jahr 2020 noch immer ungeschlagene Team von Trainer Benedikt Frank beim amtierenden Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart. Ob beim derzeitigen Tabellenzweiten eine Überraschung möglich ist? „Es wird richtig schwer, aber wir fahren nicht hin um uns abschießen zu lassen. Unser Ziel ist, uns in jedem Satz eine Chance zu erarbeiten ihn zu gewinnen“, sagt Straubings Trainer.

Die Rollen sind derweil klar verteilt. Meister Stuttgart ist der klare Favorit. Diese Rolle hatte zuletzt Straubing in Suhl und zu Hase gegen Erfurt selbst inne – und konnte sich jeweils durchsetzen. „Wir haben der Situation jeweils standgehalten“, so Frank. Nun ist es wieder andersherum, bei Meister Stuttgart tritt NawaRo als Underdog an. „Es gibt eine Innen- und eine Außensicht“, sagt Frank. Die Favoritenrolle sei von außen schnell vergeben. „Und das prägt sich dann auch schnell ein“, findet er. Man selbst gehe die Partie aber anders an. „Wir wollen gegen jeden Gegner Chancen suchen um zu gewinnen.“ Man habe auch „ein paar Ideen, wie wir Stuttgart ärgern können.“

Zwei Spiele, zwei Niederlagen

Zweimal traf NawaRo in dieser Saison schon auf die Schwaben. Beim Ligaspiel in Straubing setzte es eine 0:3-Niederlage, beim Pokal-Aus in Stuttgart konnte man allerdings einen Satz gewinnen. „Wir haben gesehen, dass wir auch einen Satz gegen Stuttgart gewinnen können“, sagt Frank. Vielleicht gelingen am Mittwochabend ja sogar mehr. „Wir wissen aber auch um die Möglichkeiten, die Stuttgart hat, sie sind sehr angriffsstark“, so der NawaRo-Coach.

Die Situation in Stuttgart ist von außen nur schwer zu beurteilen. Am Sonntag steht für den amtierenden Meister das Pokalfinale in Mannheim gegen Dresden auf dem Plan. Schonen sie dafür Spielerinnen oder spielen sie sich mit voller Kapelle warm für das Highlight in der SAP-Arena? „Das wäre nur eine riesige Spekulation. Wir wissen nicht, was Stuttgart macht“, sagt Frank. „Wir werden auf alle Möglichkeiten vorbereitet sein.“

Spielt Rivers?

Es ist auch durchaus möglich, dass Stuttgart weiterhin auf seine Top-Angreiferin Krystal Rivers verzichten muss. Diese fehlte in den letzten Spielen aufgrund von Rückenproblemen. Wie die Stuttgarter auf ihrer Homepage schreiben, ist es offen, ob Rivers im Pokalfinale spielen kann. Und damit auch, ob sie gegen Straubing zum Einsatz kommt. Groß ändern würde sich die Aufgabe für sein Team aber auch mit Rivers nicht, findet Frank.

Wie es personell bei seinem Team aussieht, konnte Frank noch nicht abschließend sagen. Gut möglich, dass Tionna Williams und Valbona Ismaili, die am Samstag schon nicht im Kader waren, nochmals geschont werden. “Wir haben viele Spiele, da ist es wichtig, dass die Verletzungen ganz ausheilen”, sagt der Trainer.

 

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