Volleyball Bundesliga "Von A bis Z überzeugend": Raben feiern 3:0-Heimsieg

Die Roten Raben Vilsbiburg haben ihr Heimspiel gegen den SC Potsdam deutlich gewonnen. Foto: Rote Raben

Nach einer überzeugenden Leistung haben die Roten Raben Vilsbiburg einen verdienten 3:0-Sieg gegen den SC Potsdam eingefahren.

Die Roten Raben sind wieder in die Erfolgsspur eingebogen – und das auf eindrucksvolle Weise. Das Heimspiel gegen den SC Potsdam, der vor der Partie in der Tabelle drei Plätze und acht Punkte vor Vilsbiburg lag, entschied die Truppe von Timo Lippuner vor 1.136 Zuschauern in der Ballsporthalle glatt und auch in der Höhe verdient mit 3:0 (27:25, 25:21, 25:15) für sich. „Das war souverän und wirklich von A bis Z überzeugend“, lobte der Cheftrainer sein an diesem Abend erstmals seit sechs Wochen mit Ausnahme von Myrthe Schoot wieder komplett einsatzfähiges Team. Und fügte hinzu: „Jetzt ist es wichtig, dass wir in dieser Form weitermachen.“

Lippuner hatte – nach der Rückkehr mehrerer verletzter bzw. zuletzt bei ihren Nationalteams engagierter Spielerinnen – diesmal die Qual der Wahl bei der Aufstellung. Der Schweizer entschied sich bei der Starting Six für Ilka Van de Vyver im Zuspiel, Iris Scholten auf der Diagonalposition, Laura Künzler und Channon Thompson im Außenangriff (gleichbedeutend mit dem Heimdebüt für den Neuzugang aus Trinidad und Tobago) sowie Eszter Nagy und Kapitän Leonie Schwertmann an ihrem 25. Geburtstag im Mittelblock, dazu kam Lenka Dürr als Libera.

Wie vom Coach gefordert, machten die Raben vom ersten Ballwechsel an mit aller Entschlossenheit klar, dass die drei wichtigen Punkte in der Ballsporthalle bleiben sollten. Die Gastgeberinnen führten mit 8:5 bzw. 19:14, ließen Potsdam aber im Finish des ersten Satzes heran- und bei 22:22 sogar zum Ausgleich kommen. Es ging in die Verlängerung, wo die Raben dann in Person von Ilka Van de Vyver den 3. Satzball zum 27:25 nutzten.

Vilsbiburg diktierte weiter das Geschehen

Auch im zweiten Abschnitt diktierte Vilsbiburg das Geschehen. 4:0, 8:3 und 20:14 hießen die Stationen zu einem quasi ungefährdeten 25:21, was Potsdams Trainer Guillermo Hernandez auch mit einem Wechsel auf der Zuspielposition (Magdalena Gryka für Alexa Dannemiller, früh im dritten Satz folgte der Rückwechsel) nicht aufhalten konnte.

Im Schlussabschnitt waren die Raben, angeführt von MVP Channon Thompson, die als Top-Scorerin 17 Punkte beisteuerte, geradezu frappierend überlegen. Die Gäste hatten dem offensiv druckvollen und defensiv stabilen Auftritt der Vilsbiburgerinnen nun nichts mehr entgegenzusetzen – die Folge: Über 8:1 und 16:9 ging’s unter dem Jubel der Fans im Eiltempo zum 25:15. Unter dem Strich gibt dieser Drei-Satz-Erfolg gegen einen stark eingeschätzten Gegner berechtigten Grund zum Optimismus, was den weiteren Saisonverlauf betrifft; von einem Raben-Team in Bestbesetzung ist in der Rückrunde nach Lage der Dinge einiges zu erwarten.

Das straffe Januar-Programm geht nächste Woche mit zwei Auswärtsspielen weiter. Am Mittwoch, 16., sind Leonie Schwertmann und Co. zu Gast bei Schwarz-Weiß Erfurt, am Sonntag, 20., dann bei Allianz MTV Stuttgart. Diese Partie wird ab 19.10 Uhr live auf Sport1 übertragen. Nächster Heimspielgegner sind am Samstag, 26. Januar, 19 Uhr, die Ladies in Black Aachen.

 
 

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