Volleyball-Bundesliga NawaRo Straubing mit neuer Kraft zum Vizemeister

Magdalena Gryka und NawaRo Straubing sind am Sonntag zu Gast in Schwerin. Foto: fotostyle-schindler.de

Nach einem spielfreien Wochenende steht für NawaRo Straubing am Sonntagnachmittag das Auswärtsspiel bei Vizemeister Schwerin an.

Die Pause, daraus macht Trainer Benedikt Frank keinen Hehl, war sehr gut. NawaRo Straubing hatte am vergangenen Wochenende spielfrei und konnte somit Kraft tanken. Zuvor hatten die Straubinger wochenlang mit Minikader gespielt. „Die Pause war sehr gut für uns. Wir hatten unfassbar anstrengende Wochen. Nun konnten wir wieder neue Kräfte sammeln.“ Zweimal zwei Tage gab Frank seiner Mannschaft frei. Schon nach dem Derbysieg gegen Vilsbiburg sei nicht groß gefeiert worden, sondern jeder sei für zwei Tage weggefahren. „Das war genau richtig so, das haben wir alle gebraucht, auch um den Kopf freizubekommen.“

Gleich nach der Pause wartet nun mit die schwerstmögliche Aufgabe in der Liga auf NawaRo. Am Sonntagnachmittag (14.30 Uhr, Livestream bei idowa.de) gastieren die Niederbayern beim SSC Palmberg Schwerin. Der Vizemeister hat in der bisherigen Saison fünf von sechs Spielen gewonnen. „Die erste Sieben von Schwerin ist komplett eingespielt, die spielen seit Jahren zusammen. Da ist es für jeden Gegner richtig schwer“, schätzt Frank ein. „Da gibt es auch keine Position, die man außer Acht lassen kann, sie sind überall stark besetzt.“ Schwerin spiele gerne schnell über die Position vier, habe gute Ideen und Kombinationen dabei. „Wenn man sich darauf einstellen kann, dann ist da immer noch die sehr große individuelle Klasse.“

Doch Straubing braucht sich derzeit auch nicht verstecken, schließlich steht man mit vier Siegen aus sieben Spielen selbst sehr gut da und konnte vor der Pause drei Spiele in Serie für sich entscheiden – mit dem Derbysieg gegen Vilsbiburg als Höhepunkt. Ob man diesen Schwung, diesen Flow über die Pause retten konnte? „Ich würde eigentlich sagen: Ja. Aber ich weiß nicht, ob man das am Sonntag auch sehen wird, denn Schwerin ist einfach richtig gut“, sagt Frank. Er zieht das Pokalspiel in Stuttgart als Beispiel heran, als seine Mannschaft eine sehr gute Leistung brachte, am Ende auch einen Satz holte, aber dennoch als Verlierer dastand. Dennoch ist er positiv, dass man eine gute Leistung zeigen wird: „Die Form ist uns nicht weggelaufen, nur der Rhythmus fehlt durch die Pause ein bisschen.“

Frank ist bewusst, dass alles passen muss bei seinem Team, um zumindest eine Chance in Schwerin zu haben. „Das ist unser Ziel, dass wir uns dort Chancen erarbeiten“, sagt er. „Um das zu schaffen, werden wir noch einmal ein paar Prozentpunkte auf unsere bisherige Bestleistung drauflegen müssen“, sagt er. „Für uns ist es ein schönes Spiel, in Schwerin ist es immer schön zu spielen. Aber es wird auch sehr schwer und wir müssen an unsere Grenze kommen.“

Für dieses Unternehmen steht Frank fast der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung. Einzig Oda Lovo Steinsvag wird wieder ins Aufgebot zurückkehren, sie befindet sich wieder im Training. Bei Libera Sophie Dreblow wird es noch ein bisschen dauern, deshalb wird auch in Potsdam wieder Lisa Izquierdo als Libera einspringen.

 

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