Volleyball Bundesliga NawaRo holt Sensationssieg in Dresden

Jubel bei NawaRo Straubing: der Bundesliga-Aufsteiger feierte am Mittwoch einen Überraschungssieg bei Top-Team Dresden. Foto: Patrick Schrepf

NawaRo Straubing gewinnt mit 3:2 beim Top-Team Dresdner SC und holt damit zwei unerwartete Punkte.

Was für ein Abend fürs Straubinger Volleyball! Aufsteiger NawaRo Straubing hat am Mittwoch das Top-Team Dresdner SC auswärts geärgert - und wie! Mit 3:2 gewann der Aufsteiger sensationell beim Favoriten und holte damit zwei unerwartete Punkte.

Das Spektakel begann schon im ersten Satz. Über 16:15 zur zweiten technischen Auszeit setzten sich die Mädels von Trainer Benedikt Frank mit 25:23 durch. Wie in einer Achterbahn ging es für das junge Team aber schnell von oben nach unten. Denn im zweiten Durchgang klappte so gar nichts mehr auf Straubinger Seite. Mit 6:25 verlor NawaRo das erste Mal in dieser Saison einen Satz einstellig.

Doch davon ließen sich die Niederbayerinnen vor 2.200 Zuschauern nicht aus der Bahn werfen. Im Gegenteil: In Satz Nummer drei schlug Schwarz-Orange zurück. NawaRo erwischte den besseren Start und es entwickelte sich ein Satz auf Augenhöhe. Erneut schaffte es Straubing, in der heißen Phase die Nerven zu behalten und sicherte sich den Satz mit 25:23 und damit schon einmal den ersten Punkt, mit dem niemand gerechnet hatte.

NawaRo hatte an diesem Abend aber noch mehr vor. Mit 8:4 führte Straubing auch zur ersten technischen Auszeit im vierten Satz. Danach zog Dresden aber nochmal an und lag zur zweiten technischen Auszeit mit 16:11 vorne. Letztlich ging der Satz mit 25:18 an die Gastgeberinnen. Somit fiel die Entscheidung im Tiebreak. In diesem erwischte NawaRo den besseren Start, zwang Dresden bei 5:2 zu einer Auszeit und lag auch zur technischen Auszeit mit 8:4 vorne. Beim Stand von 12:9 mussten die Gastgeberinnen eine weitere Auszeit nehmen. Am Ende wurde es zwar noch einmal ganz knapp, doch NawaRo setzte sich mit 15:13 durch.

Am Samstag wartet schon die nächste schwere Aufgabe auf NawaRo, dann geht es zum Meister nach Schwerin. Doch im Favoriten-Ärgern sind die Straubinger seit Mittwochabend ja geübt.

 
 

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