Volleyball-Bundesliga "Mehr Konstanz": Raben peilen in Münster die ersten Punkte an

Wollen beim USC Münster punkten: Die Volleyballerinnen der Roten Raben Vilsbiburg. Foto: imago

Im dritten Anlauf soll es klappen: Nach den beiden Auftaktniederlagen in Stuttgart (0:3) und gegen Suhl (1:3) nehmen die Roten Raben am Sonntag (14.30 Uhr) im Auswärtsspiel beim USC Münster ein Erfolgserlebnis ins Visier.

In der traditionsreichen Sporthalle Berg Fidel wollen die Schützlinge von Cheftrainer Florian Völker die ersten Punkte in der noch jungen Bundesliga-Saison auf das Konto bringen. Über die tabellarische und psychologische Bedeutung des Duells der letztjährigen Tabellennachbarn (Vilsbiburg war zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs Fünfter, Münster Sechster) lässt der Coach keinen Zweifel: „Wir wissen, worum’s geht!“

Ein Fehlstart soll vermieden – und rechtzeitig vor dem nächsten Match, dem Derby gegen Straubing (29.10.), Fahrt aufgenommen und Selbstvertrauen getankt werden. Aus der kritischen Analyse des Suhl-Spiels wollen die Raben die nötigen Rückschlüsse ziehen und sich in Münster vor allem beständiger präsentieren. „Wir müssen unser Spiel stabilisieren und mehr Konstanz reinbringen“, fordert Florian Völker. „Es gab auch gegen Suhl gute Phasen, aber wir müssen dieses Niveau über einen längeren Zeitraum halten.“

Die Raben erwartet ein Gegner mit "hervorragendem Teamgefüge"

Der Sonntags-Gegner, so der Raben-Coach, beeindrucke durch sein hervorragendes Teamgefüge und sei „sehr kompakt, sehr kampfstark – diesen Kampf müssen wir annehmen und dagegenhalten“. Im ersten Heimspiel dieser Saison gaben die USC-Damen schon mal eine Kostprobe ihrer Leidenschaft und ihres Siegeswillens, als sie den VC Wiesbaden mit 3:2 niederrangen und dabei im 5. Satz einen mehrmaligen Rückstand noch in ein 15:13 drehten. Überragende Scorerin an diesem Tag war die neue US-amerikanische Außenangreiferin Adeja Lambert mit 23 Punkten. Das zweite Saisonspiel verlor Münster bei Titelfavorit Schwerin glatt mit 0:3.

Die Roten Raben treten die 665 Kilometer lange Busfahrt am Samstag mit dem kompletten Kader an, haben allerdings zwei Fragezeichen im Gepäck. Denn ob und inwieweit Myrthe Schoot und Corina Glaab eingesetzt werden können, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Die Libera laboriert wie berichtet seit Wochen an Meniskusproblemen; bei der Zuspielerin, die gegen Suhl nach einer unglücklichen Rettungsaktion angeschlagen raus musste, gab es nach eingehenden Untersuchungen im Laufe dieser Woche Entwarnung: Der Rücken „ist soweit in Ordnung“, berichtet Florian Völker; ob nach mehreren Tagen Trainingspause ein Einsatz von Corri Glaab in Münster sinnvoll sei, müsse man sehen.

 

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