Volleyball-Bundesliga 2. Liga-Topscorerin kommt zu NawaRo Straubing

In der vergangenen Saison hinterließ Laura Rodwald (2.v.r.) mit dem VC Wiesbaden II im Pokalspiel mächtig Eindruck bei NawaRo Straubing. Nun wechselt die Außenangreiferin nach Niederbayern. Foto: Detlef Gottwald
In der vergangenen Saison hinterließ Laura Rodwald (2.v.r.) mit dem VC Wiesbaden II im Pokalspiel mächtig Eindruck bei NawaRo Straubing. Nun wechselt die Außenangreiferin nach Niederbayern. Foto: Detlef Gottwald

Volleyball-Bundesligist NawaRo Straubing hat am Mittwochvormittag den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit vermeldet. Vom VC Wiesbaden II aus der 2. Bundesliga Süd kommt Topscorerin Laura Rodwald. Die 23-jährige wagt damit erstmals den Sprung in Deutschlands höchste Liga.

Rodwald zählt zu den Topspielerinnen der zweiten Liga. Das zeigt auch die Auszeichnung zur besten Spielerin des Jahres aus der Vorsaison sowie der zweite Rang in der MVP-Wertung in dieser Saison. Insgesamt verbrachte die Außenangreiferin zehn Jahre beim VC Wiesbaden, davon die letzten vier Jahre in der Zweitvertretung des VCW. Und auch NawaRo Straubing bekam ihre Qualität bereits zu spüren. Beim 3:0 (25:18, 25:17, 25:18) für Straubing im DVV-Pokal-Achtelfinale der vergangenen Saison hielt Rodwald mit ihren Punkten das Spiel gegen den Erstligisten über weite Strecken eng.

Przybylak hält große Stücke auf Rodwald

"Wir freuen uns, dass sich Laura entschieden hat zu uns zu kommen. Sie ist eine technisch sehr gut ausgebildete Spielerin“, erklärt Cheftrainer Lukasz Przybylak. "Sie ist eine junge, aber zugleich auch erfahrene Spielerin, die sich bei uns beweisen will.“

Co-Trainer Bernhard Prem ist gespannt, wie sich Rodwald außerhalb ihrer "Komfortzone", der zweiten Liga, entwickeln wird. "Ich bin gespannt, wie sie mit ihrer neuen Rolle im Team umgehen wird. Es ist auf jeden Fall ein positives Zeichen von ihrer Seite, dass sie aus dieser Komfortzone herausgeht, um sich persönlich zu entwickeln", sagt Co-Trainer Bernhard Prem dazu.

Rodwald gibt sich kämpferisch

Für die 23-jährige Außenangreiferin war das Thema 1. Bundesliga eigentlich schon vom Tisch. „Normal wechselst du mit 18 bis 20 Jahren in die erste Liga und nicht erst mit 23“, sagt die Hessin und fügt an: „Deshalb habe ich auch etwas länger überlegt, ob ich den Sprung wagen soll. Doch jetzt ist auch in meiner Ausbildung die beste Zeit, um mich zu beweisen. Ich freue mich riesig auf die Herausforderung.“ Der Wechsel der Medien-Management-Studentin hat auch mit dem neuen Straubinger Cheftrainer Lukasz Przybylak zu tun: „Ich habe ein paar Jahre gegen Teams von Lukasz gespielt. Er traut mir sehr viel zu. Ich denke, da ist noch viel Luft nach oben. Das möchte ich jetzt testen“, gibt sich die 1,84m große Außenangreiferin kämpferisch.

Welche Rolle Rodwald im Team spielen wird, ist aktuell noch offen. „Das wird sich im Laufe der ersten Wochen zeigen, denke ich“, sagt sie. Doch eines gehört für Rodwald immer dazu: Sie wird immer bis zum letzten Ballwechsel alles für den Sieg ihres Teams geben. „Aufgeben ist keine Option. Volleyball ist so ein mentaler Sport, wo sich das Spiel immer wieder drehen kann. Ich erinnere mich an Spiele, wo mein Team schon aussichtslos mit 0:2 zurücklag, doch dann hat sich das Blatt gewendet und wir haben doch noch gewonnen.“ Diese Einstellung ist es, auf die das Trainergespann Przybylak/Prem in dieser Saison setzt.

 

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