Vilstalsee Rätselhaftes Muschelsterben in Niederbayern

Im Vilstalsee in Niederbayern kommt es zu einem rätselhaften Muschelsterben. Seit Anfang Juni sind an dem Gewässer bei Marklkofen (Landkreis Dingolfing-Landau) vermehrt verendete Muscheln entdeckt worden. "Bisher ist die Ursache noch weitestgehend unklar", berichtete der Leiter des Landshuter Wasserwirtschaftsamtes, Constantin Sadgorski, am Mittwoch.

Die Behörde, die selbst den Stausee betreibt, versucht bislang erfolglos, die Ursache des Muschelsterbens herauszufinden. Die Wasserbedingungen an dem See und die im Labor untersuchten Proben seien unauffällig. "Typische Ursachen wie Sauerstoffmangel, Blaualgen beziehungsweise Cyanobakterien konnten als Ursache ausgeschlossen werden", erläuterte der Amtsleiter.

Nun kämen noch andere Schadstoffe, Parasiten oder Krankheitserreger in Frage. Daher soll nun das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg Muscheln aus dem See genauer untersuchen. Es handelt sich bei den Muscheln um die Große Teichmuschel (Anodonta cygnea). "Wie alle anderen Süßwassermuscheln steht auch diese in Deutschland unter Artenschutz", sagte Sadgorski.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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