Großeinsatz für die Feuerwehr am Freitagvormittag auf einem Firmengelände in Vilsbiburg. Dort war eine zunächst unbekannte Flüssigkeit ausgelaufen. Mittlerweile konnte Entwarnung gegeben werden.

Der Notruf erreichte die Einsatzkräfte gegen 10 Uhr. Demnach waren etwa 50.000 Liter einer zunächst unbekannten Flüssigkeit unsachgemäß in mehreren Becken eines Firmengeländes gelagert. "Ein Teil der Flüssigkeit ist in die Kanalisation gelangt. Wieviel genau, das wissen wir aktuell noch nicht", berichtet Polizeisprecher Günther Tomaschko. Da man zunächst davon ausgesehen musste, dass die Flüssigkeit nicht ganz ungefährlich ist, rückten Feuerwehr, Polizei, Landratsamt und ein Gefahrguttrupp zu dem betroffenen Gelände aus. Ein Chemiker konnte gegen Mittag schließlich bestätigen, dass es sich um keine gesundheitsgefährdende Substanz handelt - Entwarnung. Die zwischenzeitlich eingerichteten Straßensperren rund um den Einsatzort konnten gegen 12.30 Uhr aufgehoben werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

Die Kripo ermittelt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.