Im Rahmen des Mitanand-Festivals war in den Räumen der Volkshochschule auch ein künstlerisches Programm geboten: die Ausstellung der Künstlerin Ursula Bolck-Jopp sowie die Installation "Tausendundeine Nacht" des Künstlers Roberto Uribe-Castro und der Asylbeauftragten Andrea Ideli.

Beide Ausstellungen wurden am späten Freitagnachmittag eröffnet und zählten über das Wochenende viele Besucher. In einem Nebenraum waren die Acrylmalereien "kleiner Künstler" ausgestellt, die Kinder in einem Kurs mit Andrea Herbst gefertigt hatten. In dem abgedunkelten Raum erklangen Stimmen in fremden Sprachen - die Installation "Tausendundeine Nacht" des Berliner Künstlers Roberto Uribe-Castro, die mithilfe der Asylbeauftragten der Stadt Vilsbiburg und der Gemeinde Bodenkirchen, Andrea Ideli, entstanden war, dokumentiert den Moment des kulturellen Austauschs in Deutschland. Migranten aus Afghanistan, Iran, Syrien, Sierra Leone, Senegal, Nigeria, Kongo und Somalia, die jetzt in Vilsbiburg oder Bodenkirchen leben, hatten eine Geschichte zu ihrem Land in ihrer Muttersprache aufgenommen. Die Aufnahmen wurden über Lautsprecher abgespielt, während auf der Leinwand der von den Migranten selbst auf Deutsch übersetzte Text spiegelverkehrt gezeigt wurde.

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