Vilsbiburg Stadtrat: Bessere Regeln für Wahlplakate

Die Plakatierung der Wahlwerbung soll in Zukunft besser geregelt werden. Darüber war sich der Stadtrat einig. Foto: Michael Betz

In seiner jüngsten Sitzung hat der Vilsbiburger Stadtrat einstimmig dafür gestimmt, das Bürgersolarfeld Süd zu erweitern. 600.000 Euro wird der erste Bauabschnitt kosten.

Das Bürgersolarfeld zwischen der Veldener Straße und Thalham soll erweitert werden. Regionalmanager Georg Straßer stellte das geplante Vorhaben dem Stadtrat vor. "Bei dem Gelände handelt es sich zwar um einen leichten Nordhang, aber es eignet sich gut für ein Solarfeld." Das Bürgersolarfeld Vilsbiburg Süd wurde 2012/2013 erbaut und liefert rund ein Drittel des Strombedarfs der Haushalte. "Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dürfen Solarfelder alle zwei Jahre in einer Distanz von zwei Kilometern zueinander bis zu 750 Kilowatt peak erweitert werden. Die Ausnahme ist, wenn sie entweder an einer Bahnlinie, Autobahn oder auf einer Konversionsfläche liegen."

Das neue Solarfeld würde neben der Bahnlinie Landshut-Neumarkt liegen. Eine Ausgleichsfläche könnte direkt daran angestückelt werden. "Die Erweiterung müsste in zwei Abschnitte aufgeteilt werden. Im nächsten Jahr die maximal erlaubten 750 KWp und zwei Jahre später dann weitere 300 KWp. Der erste Abschnitt kostet 600.000 Euro", so Straßer. Der Stadtrat stimmte einstimmig zu, einen Bebauungsplan für das Sondergebiet für die Photovoltaikfreifläche aufzustellen. Ebenso wird der Flächennutzungsplan geändert.

Auch Tage nach der Landtags- und Bezirkstagswahl "schmücken" noch vereinzelt einige Wahlplakate das Stadtbild. Der Stadtrat ist sich einig, dass für die Plakatierung bessere Regeln aufgestellt werden sollten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 23. Oktober 2018.

 
 

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