Mongolische Trampeltiere und Alpakas grasen auf der Wiese, Hunde fetzen herum und Pferde wiehern. Schon seit Anfang der Woche laufen auf der Wiese neben der Stadthalle Aufbauarbeiten. Der Circus Boldini schlägt seine Zelte auf. Ab Donnerstag kann man die Vorstellungen besuchen. Im Gespräch mit der Vilsbiburger Zeitung erzählt Philipp Frank von der langen Familientradition des Zirkus und dem Leben als wanderndes Volk.

"Den klassischen Zirkus, den wir heute kennen, gibt es erst seit rund 300 Jahren. Die Tradition meiner Familie geht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Schon damals waren meine Vorfahren als Gaukler aktiv", sagt Philipp Frank. In Deutschland war der Zirkus Frank, wie er damals noch hieß, der dritte deutsche Zirkus, den es gab. "1812 hat mein Vorfahre Adam Frank den Zirkus gegründet. Auch er war zuvor Gaukler." Wenige Jahre später suchte er nach einem schöner klingendem Namen für den Zirkus. "Eines Tages lernte er den Handstandkünstler Leonardo Boldini kennen. Mit dessen Einverständnis übernahm er den Namen Boldini."

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