Vilsbiburg Museumstag: Keine Butter ohne Mühen

Martin Huber senior und Martin Huber junior mit Museumsleiterin Annika Janßen beim Ratespiel. Es ging darum, herauszuschmecken, in welchen Bechern Frischmilch, H-Milch, Buttermilch oder Joghurt war. Am Ende des Tisches ist die Zentrifuge zu sehen. Foto: Siegfried Rüdenauer

Damals war alles besser, die Menschen waren glücklicher, und das Dasein als Bauer bedeutete Idylle pur. Mit dem Alltag der meisten Menschen hat diese verklärende Vorstellung über das Leben in früheren Zeiten natürlich nichts zu tun. Das wurde auch beim internationalen Museumstag am Sonntag vermittelt - und zwar spielerisch. Museumsleiterin Annika Janßen und ihre Mitarbeiter hatten diesmal Workshops zu den Themen Milchverarbeitung und Holzspielzeuge vorbereitet.

Die Besucher, die ins Heimatmuseum gekommen waren, durften "gsteckelte Milch" schlürfen, Butter probieren und Joghurt löffeln. Aber einfach so waren die frischen Zwischenmahlzeiten bei strahlendem Sonnenschein nicht zu bekommen. "Selber machen" lautete stattdessen die Devise. Biobäuerin Andrea Hauer hatte für diesen Zweck eine Zentrifuge im Museumshof aufgestellt, in die sie Rohmilch füllte. Einige Besucher kurbelten geduldig an der Zentrifuge, bis aus dem einen Auslauf Sahne und aus dem anderen Magermilch floss.

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