Vilsbiburg Geburtshilfe: Sicherheit ist entscheidend

So viele Geburten wie schon lange nicht mehr: Das Foto wurde gestern auf der Geburtshilfe-Station am Krankenhaus Vilsbiburg aufgenommen und zeigt Chefarzt Anatoly Abashin, Hebamme Ewa Krüger, Assistenzärztin Chiara D'Alessandro sowie die Familie Prinzhaus mit Säugling Theresa, Familie Gilch mit Säugling Christopher, Familie Unterreitmeier mit Säugling Leo, Familie Kreitmeier mit Säugling Fritz, Familie Kollmansberger mit Säugling Jakob und Familie Aydin mit Säugling Sara. Foto: Lakumed

Der Verwaltungsrat von Lakumed hat sich in der Sitzung am Dienstagnachmittag mit der Sitzung der Geburtshilfe am Krankenhaus Vilsbiburg beschäftigt. Wie berichtet, hatte der Kreistag in nichtöffentlicher Sitzung Lakumed empfohlen, die hebammengeführte Geburtshilfe zu schließen, sollte die erforderliche Zahl an Hebammen für einen 24-Stunden-Betrieb nicht sichergestellt sein. Die Lakumed Verwaltungsräte schlossen sich der Empfehlung an.

Die Lakumed-Verwaltungsräte haben am Dienstag beschlossen, die gynäkologische Abteilung am Krankenhaus Vilsbiburg unter der Leitung von Chefarzt Dr. Lorenz Rieger auf jeden Fall fortzuführen, die Geburtsabteilung aber zu schließen, falls die Sicherheit dort nicht gewährleistet wird. Jedoch wird der Daumen über der Geburtshilfe nicht sofort gesenkt: Sollten sich im Zuge der aktuellen Debatte weitere Hebammen finden, die am Krankenhaus Vilsbiburg arbeiten wollen, bleibt die Geburtshilfe weiter bestehen: "Am Geld wird es auf keinen Fall scheitern", sagte Landrat Peter Dreier am Mittwoch gegenüber unserer Zeitung. "Entscheidend ist allein, dass die Sicherheit von Mutter und Kind zu jeder Zeit gesichert sind. Wenn das scheitert, dann nur an personellen Fragen."

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. August 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 08. August 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading