Vierte Welle Keine Entspannung bei Corona-Infektionszahlen in Bayern

Die Corona-Lage in Bayern ist weiterhin angespannt. (Archivbild) Foto: Matthias Balk/dpa/dpa

Etwa ein Viertel der bundesweit registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Bayern gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Montagmorgen 7.179 Neuinfektionen für den Freistaat an (Stand: 3.12 Uhr).

In ganz Deutschland meldeten die Gesundheitsämter dem RKI zufolge binnen eines Tages 29.364 Ansteckungen. Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 627,6 - vor einer Woche hatte sie bei 640 gelegen. Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen bei 452,4 - ein Höchstwert seit Pandemie-Beginn. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet, 29 davon in Bayern.

Die höchste Inzidenz unter den Regionen im Freistaat wies demnach weiterhin der Landkreis Freyung-Grafenau mit 1.373,2 aus. Dahinter folgen die Landkreise Rosenheim (1.357,6), Rottal-Inn (1.209,4) und Traunstein (1.122,3). Insgesamt lagen am Montagmorgen in Bayern sieben Landkreise und Städte über der 1.000er-Marke.

Am Sonntag waren es noch acht gewesen, am Freitag zwölf Regionen. Die Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Bayern zuletzt bei 9,0 (Stand: 28. November, 8 Uhr). Pro 100.000 Einwohner gab es also statistisch innerhalb von sieben Tagen neun Patienten, die wegen Corona in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Ungeimpfte (17,6) waren demnach deutlich häufiger darunter als Geimpfte (2,8).

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