Troadkastenmaler nennen sie sich, weil ihr gemeinsames Atelier in Tafertsried ein ehemaliger Getreidespeicher ist. Einmal in der Woche kommen sie zusammen, zeichnen, malen und diskutieren über Malerei und Kunst. Auf diese Weise entwickeln sie ihre bildnerische Sprache. Diese Sprache müssen sie nicht lernen, sie können sie, sie wollen die Sprache nur besser können. Jeder kann sie, meinen die Troadkastenmaler.

Jedes Kind zeichnet und malt, aber wenn man älter wird und die Sprache nicht entwickelt, verliert man erst die Fähigkeit und dann die Lust. Bei manchen Leuten juckt es dann nach Jahren doch und man denkt: Ich hätte, ich könnte, ich möchte... Man kauft sich Zeichenpapier, Bleistift, Farbe, Pinsel, aber dann merkt man, dass das sich Entwickeln, auch in bildnerischer Sprache, doch ziemlich schwer ist, wenn man auf sich allein gestellt ist. Man verliert die Lust zum zweiten Mal: Ende Hobby. Zusammen mit anderen In einer Gruppe geht es besser, besonders, wenn man auch noch einen in der Gruppe hat, der sich schon sein ganzes Leben lang beschäftigt mit bildnerischer Sprache, einen wie Ben Schasfoort. Er ist ausgebildeter Kunsterzieher, Maler und Bildhauer, studierte an der Königlichen Akademie für bildnerische Künste in Den Haag. Jetzt ist er einer der Troadkastenmaler und leitet die Gruppe. Er kennt sich aus mit Zeichnen und klassischer Malerei, er stimuliert, hat Ideen und gibt Rat.

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