Viechtach Neue Erkenntnisse im Fall des toten Joggers

Vermutlich hat sich der am Sonntag als vermisst geltende Jogger selbst das Leben genommen. Foto: Stephan Jansen, Symbolfoto

Die Obduktion der Leiche des Joggers, der am Montagmorgen in einem Waldstück bei Prackenbach (Landkreis Regen) aufgefunden wurde, ergab, dass der 46-Jährige an den Folgen eines Messerstichs gestorben ist. "Im Moment spricht viel dafür, dass er sich die tödliche Verletzung selbst zugefügt hat", so Leitender Oberstaatsanwalt Rudolf Helmhagen.

Die Auffindesituation im Wald sei ungewöhnlich (Vermisster Jogger tot aufgefunden). Bei der Leiche fand die Polizei ein Messer. Die Ehefrau des Mannes hatte ihn bereits am Sonntagabend als vermisst gemeldet, nachdem der 46-Jährige vom Joggen nicht mehr nach Hause gekommen war und sein Auto gefunden wurde.

Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen durch Freiwillige Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizeihubschrauber mit Wärmekamera und Suchhunden fehlte jede Spur von dem Vermissten. Am frühen Montagmorgen wurde die Leiche des Mannes durch einen Spaziergänger aufgefunden. Zum derzeitigen Zeitpunkt könne ein Fremdverschulden noch nicht völlig ausgeschlossen werden.

Suizid ist keine Lösung. Erste Hilfe im Krisenfall kann die Telefonseelsorge bieten, denn Sorgen kann man teilen. Unter Telefon 0800/1110111, 0800/1110222 oder 116 123 finden Sie hilfe. Der Anruf ist kostenfrei.

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