Die Siebtelbauern, das Stück, das der Burgfestspielverein Neunußberg in diesem Jahr erstmals aufgeführt hat, war nach den Worten des Vereinsvorsitzenden Christian Zeitlhöfler ein „Riesenerfolg“. Wie er zu Beginn der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Gasthof Kreutzberg noch einmal hervorhob, sei die neue Richtung, die man mit dieser Tragikomödie eingeschlagen habe, großartig angekommen.

Das spiegelte sich auch im Kassenbericht wider, den im Anschluss Schatzmeister Michael Maimer vorlegte. Die ausverkauften Vorstellungen spülten ebenso Geld in die Vereinskasse wie der Gastro-Bereich. Allerdings wurde auch viel investiert, vor allem in die aufwendigen Bauten und in das Marketing. Unterm Strich bleibt dennoch voraussichtlich ein Plus. Denn die Zahlen für das laufende Jahr stehen noch nicht endgültig fest, wie Maimer betonte.

Unter diesen Voraussetzungen war sich Zeitlhöfler sicher, „die Siebtelbauern gehen nächstes Jahr noch mal“. Er habe auch schon die Zusage des Autors Stefan Hellbert bekommen, dass die Neunußberger das Stück exklusiv in Bayern aufführen dürfen, auch Regisseur Jonas Brand und Regieassistentin Verena Wagner haben wieder ihr Interesse signalisiert. Grundsätzlich stellte er fest: „Burgfestspiele sind Festspiele auf der Burg, unabhängig vom Stück.“

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