Verzögerungen bei Impfungen Bis Mitte Februar weniger Biontech-Impfstoff in Bayern

Dosen des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer liegen in einer Box. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa

Der Impfstoff-Hersteller Biontech wird bei den vier bis zum 15. Februar anstehenden Lieferungen nach Bayern insgesamt 13 Prozent weniger Impfstoff liefern als geplant. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag in München mit.

Bei den Erstimpfungen komme es deshalb zu Verzögerungen und Verschiebungen. Zweitimpfungen hätten Vorrang und seien sichergestellt. Die Minderlieferungen würden nach Angaben des Unternehmens ab dem 22. Februar wieder ausgeglichen werden.

Biontech und sein US-Partner Pfizer erweitern derzeit ihre Produktion im belgischen Werk Puurs. Das bremst allerdings die Lieferungen in den nächsten Wochen.

Holetschek sagte: "Auch ich bin verärgert und fordere klare und verlässliche Zusagen von Biontech/Pfizer sowie von Bund und EU." Für die kommenden Wochen seien Zehntausende Erstimpfungen geplant. Die Corona-Impfungen gingen trotz reduzierter Lieferungen weiter. Die am Montag vorgeplante Lieferung von über 110.000 Impfdosen sei planmäßig eingetroffen.

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