Versuchter Totschlag vor Gericht Mann soll 25-Jährigen in Regensburg mit Messer schwer verletzt haben

Im April soll ein Mann in der Nähe des Busbahnhofes an der Albertstraße ausgerastet und auf Passanten losgegangen sein. Einen davon soll er schwer verletzt haben. (Archivbild) Foto: vifogra/Schuh

In Regensburg steht ab Donnerstag ein Mann vor Gericht, der im April an der Albertstraße in Regensburg einen Mann mit einem Messer schwer verletzt haben soll. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Laut Anklageschrift soll es am Abend des 1. April am Gehsteig in der Albertstraße bei der Kreuzung zur Maximilianstraße zu einem Streit zwischen dem damals 42-Jährigen und seiner Verlobten gekommen sein. Dabei sollen mehrere Passanten versucht haben, den Streit zu schlichten, in dem sie sich für die Frau aussprachen. Auch das spätere Opfer, ein damals 25-Jähriger aus dem Landkreis Regensburg, soll sich in den Streit eingemischt haben, um der Frau zu helfen. Wenig später soll die Situation eskaliert sein. Der Angeschuldigte und zwei weitere Männer sollen sich daraufhin geschlagen haben, während der damals 25-Jähriger die Situation beobachtet haben soll.

Dann soll der damals 42-Jährige plötzlich ein Messer gezogen haben und auf den Beobachter losgegangen sein. Der Staatsanwaltschaft zufolge stach er mehrmals auf den Mann ein und rief "Ich stech dich ab", ehe sich das Opfer wehren und den Mann zu Boden bringen konnte. Er wurde bei dem Vorfall schwer verletzt.

Wie sich später herausstellte, soll der Angeschuldigte zum Tatzeitpunkt unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden haben. Die Staatsanwaltschaft Regensburg wirft ihm versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Der Prozess wird fortgesetzt. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

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