Verschwundene Koenig-Werke Doch kein blinder Alarm?

Standort der 80 verschwundenen Werke soll das Koenig-Anwesen in Ganslberg gewesen sein. Foto: LZ-Archiv, cv

Der Koenig-Stiftung fehlen 80 Werke aus ihrem Bestand. Gegenüber dem Handelsblatt zeigte sich Oberbürgermeister Alexander Putz, der auch Vorsitzender der Stiftung ist, Mitte August besorgt über den Schwund des Stiftungsbestands - "zumal eine städtische Beschäftigte seit mehr als 20 Jahren für den Stiftungsbestand zuständig ist". Ohne sie beim Namen zu nennen, stellte Putz damit einen Zusammenhang her zwischen dem Verschwinden der Werke und den Pflichten von Stefanje Weinmayr. Die sich als Leiterin des Koenigmuseums in einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung mit der Stadt befindet.

Womit die Frage im Raum steht, ob die Werke verschwunden sind, ohne dass Weinmayr dies aufgefallen wäre. LZ-Recherchen legen nun nahe, dass ihr der Verlust nicht nur aufgefallen ist, sondern dass sie bereits seit Jahren Stadt und Stiftung immer wieder über fehlende Stücke informiert hat. Zuletzt auch Alexander Putz kurz nach Koenigs Tod im Februar 2017. Passiert ist lange Zeit nichts. Laut übereinstimmenden Berichten verschiedener Stadtratsmitglieder soll Putz bereits vor rund zwei Jahren verlautbart haben, dass er von Weinmayr über fehlende Stücke informiert worden sei. Und dass sich bei näherer Überprüfung herausgestellt habe, dass an ihrem Verdacht nichts dran sei. "Damals war von blindem Alarm die Rede", erinnert sich ein Stadtrat, der namentlich nicht genannt werden will. Auch in der Koenig-Stiftung waren die fehlenden Werke Thema. Allerdings, so ein Vorstandsmitglied, "nur am Rande".

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