Versammlungen in Regensburg "Schweigemarsch" läuft weitgehend friedlich ab

In mehreren deutschen Städten fanden am Wochenende Demonstrationen gegen die aktuelle Corona-Politik statt - auch in Regensburg. Dort blieben die Versammlungen aus Sicht der Polizei weitgehend friedlich. Nur bei einer Kundgebung am Dultplatz mussten die Beamten eingreifen.

Zwischen 12 und 20 Uhr fanden am Sonntag in Regensburg mehrere Versammlungen statt - darunter auch ein "Schweigemarsch" mit etwa 50 Teilnehmern. Die versammelten Bürger bewegten sich friedlich vom Dultplatz zur Galgenbergerbrücke, dort übergaben sie an etwa 50 andere Personen, die den restlichen Weg zurück zum Dultplatz fortsetzten. Hintergrund der Maßnahme: Die maximale Teilnehmerzahl des Marschs war im Vorfeld auf 50 Personen begrenzt worden. Neben dem Marsch fanden auch noch mehrere andere Versammlungen rund um den Dultplatz statt. Darunter eine Kundgebung mit etwa 130 Teilnehmern gegen 17.15 Uhr.

Die Polizei war mit starker Präsenz vor Ort und gewährleistete, dass der Aufzug ungehindert die gewünschte Strecke zurücklegen konnte.Auch alle anderen Versammlungen konnten ordnungsgemäß ablaufen. Dabei wurden die Einhaltung der Auflagen der jeweiligen Versammlungsbescheide sowie die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln überprüft.

Insgesamt liefen die Versammlungen laut Polizei weitgehend friedlich ab. Es mussten lediglich wenige Platzverweise erteilt werden, als versucht wurde, von außen auf die fortbewegende Versammlung einzuwirken. Bei der stationären Versammlung am Dultplatz musste gegen nicht zur Versammlung gehörende Personen unmittelbarer Zwang angewendet werden. Teile dieser Gruppe versuchten immer wieder die Versammlung auf dem Dultplatz zu stören. Dies konnten die Einsatzkräfte verhindern. Auch hier kam es zu Platzverweisen. Außerdem musste der Verkehr in diesem Bereich mehrmals gesperrt werden, da Versammlungsteilnehmer die Fahrbahn blockierten.

Im Gesamten waren zwischen zehn und 130 Teilnehmern bei den jeweiligen Versammlungen vorzufinden.

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