Bisweilen wirken die Landsmannschaften der Flüchtlinge und Heimatvertriebenen wie eine Randerscheinung. In der letzten Woche standen sie beim Besuch durch den Bund der Vertriebenen (BdV) im Mittelpunkt (wir haben berichtet). Dort wurde ausgesprochen, was ebenso wahr wie essenziell ist: Die Menschen, die rund um das Ende des Zweiten Weltkriegs nach Moosburg kamen, sind ein wichtiger Teil der Geschichte der Stadt wie Bayerns.

Die hochkarätige, auf drei Tage dauernder Fahrt durch Bayern befindliche BdV-Delegation wurde am Freitag nicht nur durch den ehemaligen Bürgermeister und Vorsitzenden des Heimatvereins Anton Neumaier und den Stadtrat und Stalag-Referenten Martin Pschorr begrüßt. Auch Funktionäre der örtlichen Landsmannschaften waren da, um eine dem Besuch im "Haus der Heimat" angemessene Wertschätzung auszudrücken. Dabei zeigte sich aber auch die Vielfalt der Menschen, die als Flüchtlinge in die Dreirosenstadt kamen und hier ansässig wurden.