Der Trend spiegelt sich auch im Mainburger Wahlergebnis wider. Mit 36,02 Prozent aller Wählerstimmen ging die CSU bei der Bundestagswahl im Stadtgebiet zwar erwartungsgemäß wieder als eindeutiger Sieger hervor, hat aber gegenüber dem Ergebnis von 2017 (44,36 Prozent) nochmals kräftig eingebüßt. Als zweitstärkste Kraft schob sich die FDP mit 16,35 Prozent (9,38) nach vorn, die die AfD mit 11,61 Prozent (13,69) auf Platz drei verdrängte. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,38 Prozent und übertraf jene vor vier Jahren (74,31 Prozent).

Die hohe Wahlbeteiligung zeichnete sich bereits im Vorfeld ab, war doch der Anteil der Briefwähler mit in Summe 65,41 Prozent enorm groß, obwohl nur zwei Stimmen auf dem 67 Zentimeter langen Stimmzettel im DIN A4-Querformat zu vergeben waren. Die Stadt hatte dafür insgesamt acht Briefwahlvorstände eingerichtet, und die Wahlhelfer hatten beim Auszählen gut zu tun.