"Wie ein Hindernislauf" - so schwierig sei es laut Robert Wufka vom Staatlichen Bauamt Passau heutzutage, Straßenbauprojekte durchzuführen. Am Freitag fand in Ruhmannsfelden wieder eine Verkehrskonferenz statt. Thema waren der Fortschritt - beziehungsweise Nichtfortschritt - einiger Straßenbauprojekte. Doch auch die aus Sicht vieler überzogenen Umweltauflagen wurden thematisiert - und scharf kritisiert. 

Als Beispiel nannte Bastian Wufka, Leiter der Abteilung für Straßenplanung am Staatlichen Bauamt Passau, die Ortsumfahrung Kirchberg. Zwei Jahre hätten Bedenken wegen des Fledermausschutzes hier die Planungen verzögert. Ein Fledermausschutzzaun (Kostenpunkt eine Million Euro, zehn Prozent der gesamten Ausbausumme) wurde hier nach einem Gutachten zuerst gefordert, war dann aber doch nicht nötig. Auch die Haselmaus bei der B11 in Schweinhütt beschäftigt das Amt schon seit 2018.