Verfolgungsjagd am Regen Polizei paddelt Amphibienfahrzeug hinterher

Eine Familie mit Amphibienfahrzeug hat die Polizei auf dem Schwarzen Regen erwischt. Foto: Wasserwacht Viechtach

Ein Niederländer ist am Freitag auf dem Schwarzen Regen Richtung Höllensteinsee mit einem Amphibienfahrzeug unterwegs gewesen. Weil dort aber die Nutzung von Wasserfahrzeugen mit Motor nicht erlaubt ist, rückte die Polizei an. Die hatte aber einige Schwierigkeiten den See-Sünder einzuholen.

Gegen 13 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass auf dem Schwarzen Regen von Viechtach in Richtung Höllensteinsee ein motorbetriebenes Amphibienfahrzeug unterwegs sein soll. Das Wasserfahrzeug konnte durch die Polizeibeamten auf dem Fluss in der Nähe von Pirka festgestellt werden.

Also nahm die Streifenbesatzung Verfolgung auf. Zunächst liehen sich die Beamten von einer Privatperson ein Boot mit Elektromotor aus und nahmen die Verfolgung auf. Als davon die Batterie leer war, kam ihnen eine weitere Privatperson zu Hilfe und nahm sie in einem Ruderboot auf.

Kurz vor dem Höllensteinsee erwischten die Ordnungshüter das Wasserfahrzeug und kontrollierte es. Es stellte sich heraus: Bei dem Bootsführer handelte es sich um einen 54-jährigen niederländischen Urlauber, der zusammen mit seiner Frau und vier Kindern auf dem Boot unterwegs war.

Ein Elektromotor trieb das Fahrzeug an. Der Benzinaußenbordmotor war aus. Den Bootsführer belehrten die Polizisten, dass die Benutzung eines motorbetrieben Bootes auf dem Regen für Privatpersonen verboten ist. Daher forderten sie ihn zum Verlassen des Flusses auf, was der Mann auch gleich machte.

Ermittlungen gegen ihn nahm die Polizei dennoch auf. Unter anderem wegen Verstößen nach dem Wasser- und Schifffahrtsrecht. Informationen gingen an die Staatsanwaltschaft und das Landratsamt.

Bei dem Einsatz unterstützten die Wasserwacht Viechtach und zwei Privatpersonen die Beamten.

 

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