Verdächtiger festgenommen Bombendrohung am Regensburger Bahnhof

Ein Anrufer hatte der Polizei über den Notruf gedroht und Geld gefordert (Symbolbild). Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Großeinsatz in Regensburg: Wegen einer Bombendrohung rückte die Polizei zu einem Geschäft im Bahnhof aus und evakuierte mehrere Menschen. Eine Bombe fanden die Beamten nicht, dafür allerdings den mutmaßlichen Bombendroher.

Ein 53-jähriger Mann rief gegen 12.15 Uhr unter der Notrufnummer der Polizei an und sagte, dass in einem Lebensmittelgeschäft am Regensburger Bahnhof eine Bombe positioniert wäre und er eine fünfstellige Summe fordere. Ein Großaufgebot der Polizei rückte daraufhin zum Bahnhof aus. Die Beamten evakuierten alle Personen, die sich in dem Geschäft aufhielten. Dann durchsuchten die Einsatzkräfte zusammen mit einem Sprengstoffspürhund den Laden. Sie fanden jedoch keine explosiven Stoffe.

Zur selben Zeit geriet der 53-Jährige bereits ins Visier der Ermittlungen. Die Polizisten fuhren zu seiner Wohnung und nahmen ihn vorläufig fest. Nach derzeitigem Stand ging laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr für die Bevölkerung aus. Der Mann soll sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinden. Er wurde in eine Fachklinik gebracht. Bei ihm wurden keine explosiven Stoffe gefunden. Die Ermittlungen dauern an.

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