Verdacht auf Kinderpornografie Kripo Erding durchsucht mehrere Wohnungen

Bei der Durchsuchung von sechs Wohnungen hat die Kripo Erding über 600 Datenträger gefunden, auf denen sich kinderpornografische Daten befinden könnten. (Symbolbild) Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Unter Führung der Kriminalpolizei Erding erfolgten in den Morgenstunden des Gründonnerstags sechs Wohnungsdurchsuchungen in den Landkreisen Erding, Ebersberg und Freising. Es sind über 600 Datenträger gefunden worden. Die Auswertung läuft.

Wie die Polizei mitteilt, wurden gezielt Personen überprüft, die in Verdacht stehen, kinderpornografische Dateien zu besitzen oder zu verbreiten. Bei den beschuldigten Männern im Alter zwischen 25 und 49 Jahren wurden im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen über 600 Datenträger sichergestellt. In drei Wohnungen sind bereits während der Durchsuchung offensichtlich kinderpornografische Dateien gefunden worden. Die Ermittlungen der Kripo Erding, besonders die aufwändige Auswertung des Beweismaterials, dauern an. Die Männer konnten nach den Wohnungsdurchsuchungen wieder nach Hause gehen. An der Aktion waren insgesamt 30 Beamte der Kripo Erding, der Zentralen Einsatzdienste Erding und der örtlichen Polizeiinspektionen beteiligt.

Im Kampf gegen die Kinderpornografie erfolgte 2021 eine Rechtsänderung, dass bereits der bloße Besitz von Kinderpornografie, beispielsweise kinderpornografische Fotos auf dem Handy, ein Verbrechen darstellt und mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr geahndet wird.

 
 
 

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