Am Donnerstagnachmittag wurden sie aufgestellt, die angekündigten Verbotsschilder auf der Schmausmühlbrücke. "Lebensgefahr" ist darauf zu lesen. Doch eine abschreckende Wirkung scheinen die vier Täfelchen nicht zu haben. Nur wenig später konnte man schon wieder die ersten Jugendlichen in den Regen springen sehen. Der Bürgermeister kündigt nun Kontrollen an.

Angesprochen hatte das Thema am Montagabend Belinda Kufner in der Bauausschusssitzung - wir hatten berichtet. Sie habe die Jugendlichen selbst schon springen sehen, das sei lebensgefährlich. Nicht auszudenken, ergänzte Stadtbaumeister Alexander Haimerl, wenn hier etwa durch eine erneute Überflutung eine größere Menge Sand angespült käme und die jugendlichen Springer sich verletzen würden. Auf eine weitere Gefahr machte Bürgermeister Franz Wittmann aufmerksam. Die Springer könnten beim Klettern auf das Geländer auch auf die Fahrbahn fallen und von einem Auto erfasst werden.