Dafür, dass das Weltall wüst, leer und ziemlich kalt sein soll, wird es verblüffend oft als Metapher für Liebesdinge herangezogen. Ein Überblick.

Und die Erde war wüst und leer und es war finster. – So ähnlich beschreibt die Bibel das, was früher unter der Gesamtheit der Schöpfung verstanden worden ist, das Universum. Doch auf einmal werden Teile davon ganz anders interpretiert. Die Venus wird mit Liebe in Verbindung gebracht, Männer mit dem Mars, und der Stand der Sterne und Planeten zur Erde soll über unser individuelles Schicksal in Liebesdingen auf Erden entscheiden – so behauptet es die Astrologie.

Der Planet erhielt seinen Namen von der römischen Liebesgöttin Venus. In der fantasiereichen Trilogie „Perelandra“ von C.S. Lewis dient er noch als Ort des Paradieses. In der abend- und morgenländischen Kultur wird er weitestgehend mit Weiblichkeit identifiziert, man denke an den Buchtitel „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ von Cris Evatt. Der Planet verrät, warum Frauen so gerne shoppen gehen und klärt, ob sie so viel mehr reden als ihre männlichen Partner vom Mars.