Velden Spuren der Langobarden und offene Fragen

Der Linguist Dr. Oliver Baumann und der Archivar Prof. Dr. Reinhard Heydenreuter vertraten völlig konträre Positionen. Foto: Elmar Stöttner

Eines ist sicher: Das Cimbrische ist die älteste heute noch gesprochene Form der deutschen Sprache, genauer: ihrer oberdeutschen Ausprägung. Wer die Vorfahren der Cimbern waren, der Bewohner deutscher Sprachinseln in Oberitalien, in den heutigen Provinzen Trient, Verona und Vicenza, das ist bei weitem nicht so eindeutig zu klären, wie man es meistens zu lesen und zu hören bekommt: Das wurde bei einem Wissenschaftler-Treffen am zweiten Tag der Feiern zum 50-jährigen Bestehen des Cimbern-Kuratoriums deutlich.

Wo nichts sicher ist, gibt es in Wissenschaften "herrschende Meinungen". Diese lautet im Fall der Cimbern "bei neun von zehn Gelehrten" nach den Worten von Dr. Reinhard Bauer, dem 2. Vorsitzenden des Kuratoriums, der das Symposium moderierte, wie folgt: Sie sind Nachfahren baierisch-sprachiger Auswanderer aus Oberbayern und Tirol, die sich zwischen 1050 und 1350 in Höhenlagen der Südalpen niedergelassen haben.

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