Sympathien genießt Donald Trump in Brüssel nun wahrlich nicht. Die Europäische Union hat unter diesem US-Präsidenten gelitten.

Selbst eingefleischte Transatlantiker unter den Diplomaten und Spitzenbeamten verhehlen nicht ihre Abneigung gegenüber dem Mann, der mit Drohungen und Handelsstreitigkeiten Außenpolitik machte. Dass man sich in Brüssel offiziell dennoch in Schweigen hüllt, hat nur einen Grund: Niemand will riskieren, nach einer überraschenden und wahrlich nicht erhofften Wiederwahl sowie weiteren vier Jahren mit Trump als US-Präsident an einer drastischen Verschlechterung der Beziehungen schuld zu sein.

Keine Frage: Brüssel setzt auf Joe Biden, dem man mehr Offenheit für ein multilaterales Handelssystem, für eine moderne Klimaschutzpolitik und Verständnis für die Partner in Europa unterstellt.