Unwetter in Dingolfing-Landau In der Gemeinde Moosthenning war Land unter

Rund um Lengthal liefen zahlreiche Gebäude mit Wasser voll. Foto: Feuerwehr Lengthal

Am Dienstagabend wurde Ostbayern von einer Gewitterfront heimgesucht, die beispielsweise die Altstadt Landshuts vollends überflutete. Im Bereich des Landkreises Dingolfing-Landau fand sich das Epizentrum des Gewitters und seiner Hinterlassenschaften in der Gemeinde Moosthenning, rund um die Ortschaften Dornwang und Lengthal. Alleine im Einsatzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Lengthal waren etwa 40 Einsätze abzuarbeiten, wie Zweiter Kommandant Markus Liefke berichtete.

Mehrere Keller und Grundstücke standen unter Wasser, etliche Straßen waren wegen den Wassermassen unpassierbar. Aufgrund des Starkregens kam es bei Unterdietenau ferner zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossenen Personen. Zur Unterstützung der örtlichen Wehren waren die Besatzung des Dingolfinger Einsatzleitwagens sowie Feuerwehren aus insgesamt sechs Gemeinden im Einsatz. Mehr als 150 Einsatzkräfte waren bis etwa 1 Uhr nachts mit der Abarbeitung der Gewitterschäden betraut, die Aufräumarbeiten würden jedoch noch einige weitere Tage in Anspruch nehmen, so Liefke weiter.

Im Einsatzbereich der Freiwilligen Feuerwehr Dornwang war im Besonderen der Bereich um die Kindertagesstätte vom Unwetter betroffen, unter Leitung von Kommandant Stefan Fuchs wurden hier weitere 15 Einsatzstellen im Laufe des Abends abgearbeitet. Landkreisweit wurden insgesamt 125 Einsatzstellen von 53 Feuerwehren bearbeitet, die Nacht hindurch waren insgesamt über 650 Einsatzkräfte gefordert. Durch die anhaltenden Sturmböen und Dunkelheit während des Einsatzgeschehens waren die Einsatzkräfte massiv durch herabfallende Gegenstände gefährdet.

Kreisbrandrat Josef Kramhöller wies in diesem Zuge nochmals darauf hin, dass es durch die Vielzahl der Einsätze den Feuerwehren nicht möglich ist, überall gleichzeitig zu helfen und es bei solchen flächendeckenden Schadensereignissen durchaus zu Verzögerungen kommen kann, bis alle Einsatzstellen abgearbeitet sind.

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