Unterwandert Neues Netzwerk Rechtsextremer nutzt Corona-Demos

Unter die Teilnehmer der Corona-Demos mischen sich auch Neonazis, um sich mit anderen Systemskeptikern gemein zu machen. Foto: Jan Nowak

Neonazis nutzen die Stimmung bei Corona-Demonstrationen für die eigene Sache aus.

Neonazis wittern ihre Chance. Im ostbayerischen Raum mischen sie sich unter Bürger mit Angst vor Beschränkungen und Pandemie-Folgen. Die emotional aufgeladenen Kundgebungen um Anti-Corona-Maßnahmen nutzen die Rechtsextremen, um neue Sympathisanten abzufischen. Für das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) ist die Teilnahme der Rechtsextremen "ein Versuch, die Proteste zu unterwandern und zu beeinflussen". Beobachter wie Jan Nowak von der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern entdeckten in den vergangenen Wochen immer wieder Neonazis unter den Demonstranten. Mancherorts - wie etwa in Deggendorf - organisierten sie diese Kundgebungen gleich selbst. Teilnehmer ohne ausgeprägte politische Ausrichtung geraten so in den Dunstkreis der Rechtsradikalen. Die Strategie: Sie wollen auf diese Weise Menschen jenseits des eigenen politischen Milieus ansprechen und das "kann auf niedrigem Niveau als gelungen betrachtet werden", sagt Nowak.

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