Untersuchungsausschuss Masken-Affäre: Aussage verschoben

Eine der interessantesten Zeugen im Masken-Untersuchungsausschuss wird am Freitag nicht wie geplant zur Befragung erscheinen. (Symbolbild) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Eine der interessantesten und prominentesten Zeugen im so genannten Masken-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags wird am kommenden Freitag nicht wie geplant zur Befragung erscheinen. Andrea Tandler, die Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs, -Fraktionsvorsitzenden und Ministers Gerold Tandler, hat ihr Erscheinen vor dem Ausschuss wegen Krankheit abgesagt. Das bestätigte Asschussvorsitzender Winfried Bausback (CSU) auf Anfrage.

Tandler soll zu Beginn der Pandemie große Maskenlieferungen der Schweizer Firma Emix an Bund und Land vermittelt und zusammen mit einem Partner eine Provision von 48,3 Millionen Euro erhalten haben. Der Ausschuss überprüft die in der Zeit getätigten Masken-Deals.

Tandler sei umgeladen worden, teilte Bausback mit. Vorsorglich habe er darauf hingewiesen, dass ein erneutes Fernbleiben "nur nach Maßgabe und Vorlage einer entsprechenden amtsärztlichen Bestätigung der Verhinderungsgründe als ausreichend entschuldigt angesehen wird."

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