Universität Regensburg Regensburger Professor räumt Leibnitz-Preis ab

Einer der zehn Leibnitz-Preise geht im kommenden Jahr an einen Lehrstuhlinhaber an der Universität Regensburg. (Symbolbild) Foto: Susanne Pritscher

Die Universität Regensburg hat bald einen weiteren Träger des renommierten Leibnitz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Professor Dr. Rupert Huber ist einer von drei Forschern an bayerischen Hochschulen, die im kommenden Jahr mit dem Preis ausgezeichnet werden.

Über die Auszeichnung, die unter anderem an den Regensburger Lehrstuhl für Physik geht, berichtet das Bayerische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in einer Pressemitteilung. Der Preisträger Professor Dr. Rupert Huber lehrt am Lehrstuhl für Experimentelle und Angewandte Physik an der Universität Regensburg. 

Der Auswahlausschuss würdigte demnach Hubers herausragende experimentelle Arbeiten in der Terahertz- und Festkörperphysik an der Schnittstelle zwischen Optik und Elektronik. Seine Arbeit besitze ein hohes konkretes Anwendungspotenzial. Zudem gingen aus der Forschergruppe um Prof. Huber exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hervor. 2010 folgte Huber dem Ruf an die Universität Regensburg, zuvor leitete er eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe in Konstanz.

"Knapp ein Drittel der Preisträger aus Bayern"

Drei von zehn Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisen 2019 gehen an eine Wissenschaftlerin und zwei Wissenschaftler aus Bayern. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt. Wissenschaftsminister Bernd Sibler freut sich über diese herausragende Quote: „Knapp ein Drittel der Preisträger kommt aus Bayern! Ich gratuliere Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin von der TU München, Prof. Dr. Rupert Huber von der Universität Regensburg und Prof. Dr. Brenda Schulman vom Max-Planck-Institut für Biochemie Martinsried zu dieser renommierten Auszeichnung. Sie zählen als Preisträgerin und Preisträger des Leibniz-Preises zu den Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in Deutschland!“ Die Auszeichnung erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für herausragende Forschungsleistungen. Um sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen, werden ihnen für einen Zeitraum von sieben Jahren finanzielle Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro zuteil. Insgesamt nominierte die DFG 122 Forscherinnen und Forscher für die Auszeichnung. Aufgrund ihres Renommees gilt sie auch als deutscher Nobelpreis.

„Richtungsweisende Zukunftsforschung“

Dass die Preisträgerin bzw. die Preisträger ihrer Arbeit an einer Universität bzw. Forschungseinrichtung im Freistaat nachgehen, verdeutliche die hohe Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Bayern, so Wissenschaftsminister Sibler: „Der Freistaat bietet exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ansprechende Rahmenbedingungen für richtungsweisende Zukunftsforschung. In unseren Forschungseinrichtungen finden Querdenker und Visionäre passende Voraussetzungen, um ihre Innovationskraft entfalten zu können.“

 
 
 

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