Ungewöhnlicher Einsatz in Moosburg Feuerwehr rettet Reh mit hydraulischem Spreizer

Behutsam gingen die Einsatzkräfte bei der Tierrettung vor, um das Rehkitz aus dem Gitterzaun befreien zu können. Foto: Freiwillige Feuerwehr Moosburg

Das gibt es nicht alle Tage: Am Montagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Moosburg zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein junges Reh war in einem Gitterzaun steckengeblieben. Schweres technisches Gerät und viel Fingerspitzengefühl waren notwendig, um das verängstigte Tier zu befreien.

Um 8.48 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle eine Tierrettung in der Feuerdornstraße. Die Moosburger Wehr rückte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und dem Einsatzleitwagen aus. Vor Ort stellte heraus, dass sich ein Rehkitz an einem schmiedeeisernen Zaun verkeilt hatte. Das verängstigte Jungtier wollte augenscheinlich durch einen Zaun durchschlüpfen, jedoch blieb es stecken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Es war der Beginn einer ungewöhnlichen Tierrettung. Um das Reh nicht noch weiter zu verletzen, hielten es die Einsatzkräfte behutsam mit einer Decke fest. Parallel dazu wurde eine Möglichkeit zur Befreiung gesucht. Standardeinsatzmittel, wie Bolzenschneider oder Säge, kamen wegen der massiven Bauweise des Zauns nicht infrage.

Spreizer kommt zum Einsatz

Vielmehr war schweres technisches Gerät, das sonst für eingeklemmte Personen nach einem Verkehrsunfall verwendet wird, notwendig. Mit Hilfe eines hydraulischen Spreizers konnten die Zaunpfosten etwas ausgeweitet werden, wodurch das Jungtier mit wenig Aufwand aus der misslichen Lage befreit war. Die Einsatzkräfte konnten keine Verletzungen bei dem Jungtier feststellen.

Das Reh wollte anschließend schnell davonlaufen. Das agile Jungtier wurde anschließend in die Freiheit entlassen. Nach rund einer Stunde war die ungewöhnliche Tierrettung für die Moosburger Feuerwehr beendet.

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