Unfall Nach Schiffskollision: Mosel für Schiffe gesperrt

In Folge des Zusammenstoßes der beiden Schiffe auf der Mosel wurde eine Kaimauer beschädigt. Foto: Thomas Frey/dpa

Bei einem Zusammenprall zweier großer Schiffe auf der Mosel hat sich ein Frachter am Boden des Flusses festgefahren. Bis auf weiteres ist die Mosel nicht befahrbar.

Nach dem Zusammenstoß eines Hotelschiffs mit einem Frachter ist die Mosel bei Cochem für die Schifffahrt gesperrt worden. Aus bislang ungeklärten Gründen seien die Schiffe am Freitagabend an einer Engstelle kollidiert, teilte die Wasserschutzpolizei am Samstag mit.

Der Frachter kam dabei vom Kurs ab und rammte eine Kaimauer. Das Hotelschiff blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt und konnte seine Weiterfahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.

Der Frachter steckte nach Angaben eines Polizeisprechers auf der Höhe von Briedern (Kreis Cochem-Zell) am Flussgrund fest und wurde am Samstagabend freigelegt. Mit einem Kran sei das Schiff geleichtert worden, teilte die Wasserschutzpolizei am Abend mit. Es könne seine Fahrt nach behördlicher Begutachtung fortsetzen. Die Mosel wurde demnach gegen 21 Uhr wieder für den Schiffsverkehr freigegeben.

Weil durch den Aufprall des Frachters an die Kaimauer Gesteinsbrocken der Mauer auf die angrenzende Bundesstraße 49 fielen, musste die Straße zwischenzeitlich gesperrt werden. Ein Auto ist demnach über die Brocken gefahren und dabei beschädigt worden. Eine Schadenshöhe war zunächst unbekannt. Zuvor hatte der "SWR" berichtet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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