Unfall in Mainburg Verkehrsschild fliegt durch die Luft und trifft Gegenverkehr

Nach einem Unfall in Mainburg stellten Polizisten fest, dass der Unfallverursacher wohl betrunken gewesen sein musste (Symbolbild). Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild/dpa

In Mainburg hat ein Autofahrer am Montag einen Unfall verursacht, bei dem er selbst mit seinem Auto im Grünstreifen landete und ein Verkehrsschild in den Gegenverkehr flog. Verletzt wurde niemand.

Der 76-Jährige aus dem Landkreis Kelheim fuhr um kurz nach 17 Uhr auf der Regensburger Straße in Richtung Kreisverkehr. Auf Höhe einer Tankstelle kam er links von der Fahrbahn ab und fuhr gegen ein auf einer Verkehrsinsel aufgestellte Verkehrsschild. Dann fuhr er über die Gegenfahrbahn und kam von der Straße ab. Dort blieb sein Auto im Grünstreifen liegen. Das Verkehrsschild, dass der Mann angefahren hatte, flog laut Polizei durch die Luft und traf ein Auto an der Windschutzscheibe. Der Autofahrer blieb unverletzt, die Scheibe wurde komplett zerstört. 

Als die Polizisten den Unfall aufnahmen, bemerkten sie, dass der 76-jährige Unfallfahrer nicht mehr ganz nüchtern wirkte. Er hatte bereits Ausfallerscheinungen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung. Der ebenfalls unverletzte Unfallverursacher war erheblich alkoholisiert. Daraufhin wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Mann musste seinen Führerschein abgeben. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Schaden von ungefähr 6.000 Euro. Es wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

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