Unfall bei Wölkersdorf Rettungseinsatz nach Frontalcrash

Bei einem Unfall in Wölkersdorf gab es zwei Verletzte. Foto: Richard Richter
Bei einem Unfall in Wölkersdorf gab es zwei Verletzte. Foto: Richard Richter

Zwei Personen, die mit Hubschraubern in Kliniken geflogen wurden, sowie eine weitere Schwerverletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls vom Donnerstag gegen 19.45 Uhr kurz vor Hofern.

Auf der Staatsstraße 2132 waren dabei zwei Mitteklasse-Pkw frontal kollidiert. Aus einem der Fahrzeuge mussten die beiden Insassen von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden.

Am Donnerstagabend war eine 24-Jährige aus dem Landkreis Deggendorf aus Bad Kötzting kommend in Richtung Steinbühl unterwegs. Kurz vor Hofern kam die Fahrerin den ersten polizeilichen Untersuchungen zu Folge mit ihrem Pkw der Marke Audi in der dortigen Rechtskurve nach links über die Fahrbahnmitte hinaus.

Im gleichen Moment fuhr ein 65-Jähriger samt seiner Beifahrerin auf der Gegenspur in Richtung Bad Kötzting. Die beiden Fahrzeuge kollidierten und wurden jeweils im vorderen linken Frontbereich massiv eingedrückt.

Dabei wurden auch Teile des Radkastens und des Motorraumes tief in die Fahrgastzelle gedrückt. Der Aufprall war dabei so heftig, dass der Tiguan des 65-Jährigen nahezu 30 Meter entgegengesetzt seiner Fahrtrichtung in ein angrenzendes Feld zurückgeschleudert wurde und dort zum Stehen kam, während der Audi auf der Straße blieb.

Aktive entfernten das Fahrzeugdach

Aufgrund des Meldebildes alarmierte die Leitstelle in Regensburg neben dem BRK-Rettungsdienst auch zwei Notärzte, zwei Rettungshubschrauber sowie die Feuerwehren aus Bad Kötzting und Arndorf zusammen Kreisbrandrat Michael Stahl, Kreisbrandinspektor Andreas Bergbauer und Kreisbrandmeister Florian Heigl.

Während die 24-Jährige ihr Fahrzeug eigenständig verlassen konnte war der Bad Kötztinger in seinem Fahrzeug eingeschlossen und konnte nur mittels hydraulischem Rettungsgeräts von Aktiven der Feuerwehr Bad Kötzting befreit werden. In enger Absprache mit dem Rettungsdienst wurde das Fahrzeug stabilisiert und dann neben der hinteren Beifahrertür auch die Fahrertür herausgeschnitten. Um die Beifahrerin aus dem Fahrzeug patientenschonend retten zu können, wurde zudem das Fahrzeugdach von der Fahrgastzelle abgetrennt. So konnten die Notärzte und die BRK-Mitarbeiter die Frau über die Heckseite des Fahrzeuges retten.

Vier Rettungswagen sowie zwei Notärzte vor Ort

Im Umfeld der direkten Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr Arndorf der Streckenabschnitt in Höhe der Abfahrt nach Kaitersbach gesperrt und die Landeflächen für die beiden Hubschrauber ausgeleuchtet. In Höhe Steinbühl sperrte die nachalarmierte Feuerwehr Traidersdorf die Straße ab.

"Zwei Schwerverletzte wurden mittels Hubschrauber in Kliniken geflogen, die dritte Unfallbeteiligte kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus", berichtete Tobias Muhr. Der stellvertretende BRK-Rettungsdienstleiter informierte zudem, dass von BRK-Seite vier Rettungswagen sowie zwei Notärzte am Unfallort waren. Der an die Einsatzstelle kommende Lebensgefährte der Fahrerin erlitt einen Schock und musste zudem vom BRK ambulant behandelt. "Der Einsatz ist für alle gut gelaufen und zeigte eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Rettungskräften", erklärte Kreisbrandrat Michael Stahl am Freitagvormittag.

Polizei schätzt Schaden auf 24.000 Euro

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Nach Abschluss dessen Arbeit konnten die Einsatzkräfte die Straße von den vielen Fahrzeugtrümmern und dem ausgelaufenen Öl reinigen. Nach dem Abschleppen der beiden Fahrzeuge war der Streckenabschnitt ab 0.30 Uhr wieder befahrbar.

An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 24.000 Euro, so die Schätzung der Polizei.

 

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