Unfall bei Tiefenbach Audifahrer gerät auf Gegenfahrbahn

Der Fahrer des Audi war auf die Gegenfahrbahn geraten, das Fahrzeug hatte sich um 180 Grad gedreht. Ein nachfolgender Seat-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Foto: Stephanie Bucher

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Sonntag in den frühen Morgenstunden zu einem Einsatz zwischen Tiefenbach und Treffelstein alarmiert worden. Dort hatte sich kurz vor 2 Uhr ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei gab es einen Leichtverletzten.

Und so hat die Polizei Waldmünchen den Unfallhergang rekonstruiert: Ein 38-Jähriger war mit seinem Audi von Treffelstein Richtung Tiefenbach unterwegs. Kurz vor dem Ortsteil Hammer nickte er am Lenkrad ein und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dabei touchierte er den Anhänger eines Fahrzeugs, das von Tiefenbach her kam. Dadurch kam der Audi des Tiefenbachers ins Schleudern und drehte sich um 180 Grad. Ein entgegenkommender Seat-Fahrer, der auf der Staatsstraße in Richtung Treffelstein unterwegs war, konnte einen Aufprall nicht mehr verhindern und knallte ins Heck des Audi.

Der Audifahrer wurde laut Einsatzleiter Rettungsdienst, Dominik Lommer, dabei leicht verletzt und kam mit dem Rettungswagen ins Chamer Krankenhaus. Der 57-jährige Seat-Lenker, den die FFW Tiefenbach mittels Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet hatte, war schwer verletzt und musste mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die beiden Insassen des Fahrzeugs, das den Anhänger zog, blieben unverletzt. Sie wurden ambulant versorgt.

Im Einsatz waren neben Lommer zwei Rettungswagen des BRK aus Cham und Oberviechtach, die ehrenamtlich besetzte Unterstützungsgruppe Rettungsdienst des Malteser Hilfsdiensts aus Rötz, die Helfer-vor-Ort aus Tiefenbach sowie ein Notarzt.

Vor Ort waren auch die FFW-Führungskräfte KBI Norbert Auerbeck und KBM Manfred Schneider. Wie Auerbeck informierte, war die Staatsstraße während des Unfalls in drei Richtungen gesperrt. Die Feuerwehren Tiefenbach, Treffelstein und Breitenried leiteten den Verkehr entsprechend um, die FFW Tiefenbach übernahm darüber hinaus die patientenschonende Rettung und das Ausleuchten der Unfallstelle. Die Polizei Waldmünchen schätzt den Sachschaden - Audi, Seat und Anhänger haben Schrottwert - auf rund 50.000 Euro.

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