Unfall auf der A3 bei Regensburg Autokran-Fahrer übersieht Stauende – massiver Schaden

Wegen der Kollision bildete sich auf der A3 ein langer Stau. Um den Autokran abzuschleppen, musste schweres Gerät anrücken. Foto: vifogra

Am Freitagnachmittag ist es auf der A3 an der Baustelle bei Regensburg zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Autokran von hinten in einen Sattelzug fuhr. Es entstand beträchtlicher Sachschaden, die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt.

Laut Polizeibericht bildete sich gegen 14 Uhr in Fahrtrichtung Passau ein Stau im Baustellenbereich der A3 zwischen dem Kreuz Regensburg und der Ausfahrt Regensburg-Universtität. Ein Autofahrer musste des auf der rechten Fahrspur abbremsen, ein hinter ihm fahrender Sattelzug kam ebenfalls rechtzeitig zum Stillstand. Ein hinter dem Lkw fahrender 54-Jähriger am Steuer eines großen Autokrans erkannte die Situation jedoch zu spät. Er versuchte noch, nach links auszuweichen, fuhr aber auf den Sattelzug auf, schob ihn auf das Auto auf und kam quer über beide Fahrspuren zum Stehen.

DerAutokran war nicht mehr fahrbereit und da an der Baustelle nur zwei Fahrspuren befahrbar sind, war die Autobahn für etwa drei Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde am Kreuz Regensburg ausgeleitet, wodurch sich auf der A3 ein Stau bis hinter die Anschlussstelle Sinzing bildete. 

Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr Regensburg und die FFW Pentling. Zudem leiteten die Autobahnmeistereien Pollenried und Pentling den Verkehr ab. Verletzt wurde bei dem Aufprall glücklicherweise niemand, allerdings entstand ein Gesamtschaden von rund 73.000 Euro.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading